Jubiläumswochenende des MGV Hasselsweiler am 30. April ab 19.00 Uhr und 2. Mai ab 13.00 Uhr
145 Jahre MGV Hasselsweiler – mit einem tollen Konzert in der Hasselsweiler Kirche starteten die Sänger mit Chorleiter Christian Werres am 20.3. in das Jubiläumsjahr.
Am 30.4. lädt der MGV zur traditionellen Open-Air-Maifete ab 19.00 Uhr ein. Mit guter DJ-Musik, gepflegten Getränken sowie Imbiss Peelen ist gute Stimmung vorprogrammiert.
Zum besonderen Jubiläumstag am 2. Mai lädt der MGV ab 13.00 Uhr zu einem großen MGV-Musiktag und einem umfangreichen bunten Musikprogramm ein: Mit dabei sind der Instrumentalverein Herbach, der MGV Linnich, ProMusica Titz, der MGV Übach/MGV Teveren, Chorios Stetternich, die Kirchenchöre Hasselsweiler/Müntz/Rödingen sowie der Gemischte Chor MGV Hausen, die mit einem ganzen Bus nach Hasselsweiler kommen. Zum Abschluss werden Christa Dohmen und Ralf Esser aus Hasselsweiler mit einem flottem Programm beim MGV-Musiktag für gute Unterhaltung sorgen.
Für das leibliche Wohl wird ebenfalls mit Cafeteria, Waffeln, und sonstiger leckerer Sachen gesorgt sein. Gepflegte Getränke sowie Wein vom Winzer runden das kulinarische Angebot ab. Der Eintritt ist frei – wir freuen uns auf regen Besuch aus nah und fern.

Das Konzert am 20.3. war eine rundum gelungener Abend. Ein schöner Querschnitt durch die Chormusik. Eine kleine Kostprobe hier Das Liebeslied.
Und dann hat Josef Lieven ein Gedicht über den MGV und über den Männerklang geschrieben: sehr lesenswert!
Über uns Ein Gedicht vom Männerklang – von Josef Lieven, im März 2026
In Hawei, wo die Lieder klingen, da trifft man sich zum schönen Singen. Seit hundertfünfundvierzig Jahr, steht unser MGV ganz klar.
Laetitia heißt der stolze Chor, mit Herz und Klang und frohem Ohr. Wir singen gern und singen fein, das gibt die Tradition uns ein.
Der Vorstand ist acht Männer stark, Vorsitz, Schrift und Kasse lenken mag. Mit Fleiß und Sinn und sicherem Blick, führt man den Chor mit viel Geschick.
Voran geht Max, mit frischem Mut, der weiß genau, was Singen tut. Er hält den Kurs mit junger Hand, und führt den Chor durchs Sängerland.
Er sagt: „Tradition ist Pflicht, doch ohne Schwung gelingt es nicht! Ein neuer Klang, ein alter Wert – das macht, dass sich das Singen nährt.“
Der Vorstand ruft zum Jahresstart die Mitglieder in die Gastwirtschaft. Der Vorstand wird entlastet – klar, und neu gewählt fürs nächste Jahr.
Das letzte Jahr wird angesehen, mit Freude, Stolz und kleinen Wehen. Man spricht von Proben, Fest und Gesang, und plant das Neue, groß und lang.
Dort Helmut, als Chronist bestellt, der all das festhält, was gefällt. Ob Maifest, Probe, großer Klang – er schreibt es auf im Jahr entlang.
Mit ruhiger Hand und klarem Geist, er das Geschehen in die Chronik speist. Er liest sie vor – wie es Brauch stets ist – und jeder weiß, er nichts vergisst.
Donnerstagabend, Punkt um acht, wird ernst geprobt – und auch gelacht. In der Bürgerhalle, schlicht und klar, erklingt der Chor seit manchem Jahr. Kein Bier zu Anfang – wohlbedacht! Das gibt’s erst dann zur halben Nacht. Ein Schluck zur Pause, freundlich, klein, dann muss es auch wieder Übung sein.
Christian, der mit feinem Ohr, steht vorne – souverän davor. Er hört sofort, ob’s passt oder nicht, und seinem Anspruch auch entspricht.
„Melodisch, Männer, weich und klar! Nicht schreien – singen ist doch wahr!“ Erst wenn‘s den Meister glücklich macht, die Sänger können gehen zur Nacht.
Der erste Tenor singt so hell, dass selbst die Engel lauschen schnell. Der zweite Tenor hat viel Mut, und singt manchmal etwas zu gut.
Der erste Bass ist warm und rund, doch braucht er mehr an sicherem Grund. Der zweite Bass trägt tief und stark, doch kräftiger er singen mag.
Alle zwei Jahre werden wir losgelassen und feiern Karnevalissimo ausgelassen. Kostümiert zum Singen aufgereiht zeigt Laetitia mal jecke Heiterkeit.
Als Prinz, als Frau, als Clown mit Pappnase, treibt es manchen Sänger zur Ekstase. Das Lied verklingt, das Publikum lacht, Hawei feiert den Chor die ganze Nacht.
Am Abend vor dem ersten Mai, da ist im Dorf die Stimmung „high“. Man tanzt, man lacht, man hebt die Flasche, doch Noten bleiben in der Tasche.
Und wenn beim Ausflug spät, beschwingt, nicht jeder Heimweg gleich gelingt – na schön, so ist‘s, seit alter Zeit: Denn Sangesmut macht Heiterkeit!
Im August, kaum ist der Sommer da, beginnt das „Stille Nacht“ – hurra! Denn frühes Üben, das ist Brauch, lernen Männer im Chor stets auch.Am dritten Weihnachtsfeiertag da klingt, was nicht nur Herz und Kirche singt. Da strahlt der Chor im hellem Licht, und jedes Lied ist wie ein Gedicht.
Selbst aus Müntz und rundum her, kommt das Publikum – es freut sich sehr. Denn Weihnachtsfreude, hell und klar, kann hier erklingen – fast bis Neujahr.
Zum Liedergut wird gern parliert zuletzt der Sängerrat wird konsultiert. Tenöre, Bässe schlagen vor, was Männer sollen singen vor.
Sie bringen Wunsch und Liedvorschlag mit, von Kölsch bis Klassik, jung und fit. In gutem Sinn, mit Herz und Ohr, stellen sie das Repertoire dann vor.
Der Chor singt gern von Liebe fein, vom Herzenstakt und Liebeswein. Ob traurig zart oder froh und weit, die Liebe bleibt im Lied vereint.
Von Jungfrau, Maid und Ehefrau, vom Sehnen tief und Magen flau, mit Tenor hell und Bass so rund, wird Liebe hier am schönsten kund.
Von Kölsch bis Klassik, fromm bis frei, von Beatles bis zum Allerlei – hier klingt, was Herz und Seele freut, was Menschen mögen hören heut‘.
Denn dieser Chor bleibt stets im Schwung, bleibt ewig alt – und ewig jung. Laetitia – so klingt es rund, das ist Musik aus Herzensgrund.
So klingt’s bei uns – Tag ein, Tag aus, der Ton, das Lachen, unser Haus. Und wer uns hört, der merkt geschwind: Hier singt das Herz, nicht nur der Wind.
Männer! Drum lasst uns weiter singen, Laetitia, noch viele Jahre fröhlich klingen.

Hier werden wir auch unregelmäßig über das
eine oder andere berichten,
und damit für die spätere Zeit festhalten.

Hasselsweiler
Kartenausschnitt Hasselsweiler.
Detailinfos zu Hasselsweiler auch
in Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hasselsweiler
